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Der Herbst

 

Jedes Jahr passiert das Selbe

Eicheln prasseln von den Bäumen

Schwarze, Grüne, Braune, Gelbe

Geben wieder Grund zum träumen…

Pralle Früchte sind ein Zeichen

Dass ein Jahr zu Ende geht

Blüten müssen Früchten weichen

Weil das im Gesetz so steht

Leuchtend Rot, die Frucht der Träume

Die im leichten Herbstwind weht

Zwischen müdem Grün der Bäume

Eine Hagebutte steht

“Nimm mich” scheint sie mir zu sagen

Hocherfreut geh’ ich zu ihr

Doch ich möcht’ sie lieber fragen

“Darf ich einen Zweig von dir?”

Starker Wind bläst nun gewaltig

Schüttelt das Gestrüpp umher

Löst den Zweig, so mannigfaltig

Ihn zu nehmen war nicht schwer

Nun halt ich ihn in meiner Hand

Und werd nach Hause gehen

Der Zweig wurd’ mir vom Wind gesandt

So war das zu verstehen

Nun ist er hier in meinen Räumen

Steht auf dem Tisch und schaut mich an

Und wieder fang ich an zu träumen

Wie er mich inspirieren kann…

Katrin Paulke